Jenny Treibel – Eine Lektüre aus der Sicht eines Schülers

 

Jenny Treibel, ein Roman, der ungefähr zur Zeit Bismarcks spielt, anno 1890. Geschrieben von Theodor Fontane, einem deutschen Schriftsteller des Realismus, und mit circa 210 Seiten eine der längeren Lektüren des Deutschunterrichts.

Alleine diese Länge ist mehr als demotivierend für den allgemeinen Schüler der Q2, aber was sein muss, muss nun mal sein und „Humoristisch, satirisch, gesellschaftskritisch“ klingt doch für den Anfang gar nicht mal so schlecht, oder?

Diese kleine Hoffnung und das winzige bisschen Interesse mögen aber auch leicht enttäuscht werden. Während die letzten Lektüren (überwiegend von den leicht geistesgestörten Autoren der Romantik), hauptsächlich ihre Hauptcharaktere mit möglichst naturnahen Ausschweifungen und Metaphern immer mehr in Wahnsinn, Dunkelheit und den Tod treiben, glänzt Fontane mit seiner an Langeweile angrenzenden Banalität des Lebens der Bourgeoise.

Es gleicht einem Schock, wenn man, nach Monaten des Metaphern-Entschlüsselns, ein Buch vorgelegt bekommt, das man als ein überaus detailgetreues Drehbuch einer besonders langweiligen Staffel einer Dailysoap á la „Gute Zeiten Schlechte Zeiten“ beschreiben kann. Er liebt sie, sie nutzt ihn aus. Ein anderer Typ liebt sie ebenfalls, sie ist aber am Geld des ersten Kerls interessiert. Die Mutter vom ersten der beiden Verehrer mag die Angebetete des Sohnes nicht, weil sie sie für hinterhältig und geldgierig hält, aber selbst ist die gute, alte Frau auch nicht unbedingt besser mit ihrem Interesse an materialistischen Dingen und ihrem Status.

Zusammengefasst: Die Lektüre ist genauso ermüdend wie ihre Vorgänger, die man gezwungenermaßen im Zuge des Unterrichts lesen muss. Der Unterschied bei Jenny Treibel ist nur, dass man nicht das Gefühl bekommt, ein wichtiges Detail in der Flut aus Text zu verpassen, wenn man mal 5 Seiten überspringt.

Alles im allen ist es kein Wunder, dass nur mit einigen Kniffen die vollen 210 Seiten durchgehalten werden können. Sei es ein Wecker, der alle fünf Minuten klingelt, um das immer wieder neu aufkommende Delirium beim Lesen zu vertreiben oder das übertriebene, bildliche Vorstellen, während man sich durch den Text und die seitenlange Monologe der Charaktere quält, in denen sich ausschweifend über Krabben und andere Meeresfrüchte ausgelassen wird. (Ich scherze nicht bei diesem Beispiel. Leider.) Die zweite Variante ist vergleichbar mit dem Schauen einer Dailysoap, nur kopflastiger (wenn man es so formulieren will).

Im Endeffekt lässt sich also sagen, dass tatsächlich viel Humor beim Lesen erfordert wird, da liegt der Klappentext keineswegs falsch. Jedoch stellt sich hierbei nur die Frage, woher diese große Aufbietung an Humor kommt. Ist es vom Buch selbst? Oder ein Lektüreschlüssel, welcher Fontanes raffinierten Witz im Nachhinein und im modernen Deutsch erklärt? Oder ist es im Endeffekt, der an Verzweiflung grenzende Galgenhumor, den sich der Schüler aufzwingt, um die Lektüre irgendwie durchzuhalten?

Das muss wohl jeder selbst herausfinden und vielleicht ist alles auch gar nicht mehr so schlimm, wenn man sich vor Augen hält, dass man jedes Wort in dem Buch nur mindestens einmal gelesen haben muss, um auf das Deutschabitur vorbereitet zu sein.

Abitur – Und jetzt ?

Normale Gedanken eines Abiturienten….

Das schriftliche Abitur liegt nun schon zeitlich wieder etwas zurück und der letzte offizielle Schultag ist ebenfalls geschafft. Mit den Gedanken ist man schon bei den mündlichen Prüfungen, die Mitte Juni anstehen. Spätestens mit dem Abschlusszeugnis in der Hand steht einem endlich die ganze Welt offen. Doch da brennt es einem wie eine Sicherung im Kopf durch, was ist eigentlich nach dem Abitur ?

Diese Frage wird sich jeder früher oder später stellen, ob man es nun möchte oder nicht. Die einen haben schon ihre Pläne in Stein gemeißelt, andere brauchen ein Jahr Auszeit und wieder andere stehen vor einer leeren Leinwand, die es zu bemalen gilt. Die Zeit nach der Schule ist für Jeden von uns eine komplett neue Situation, die wir meistern müssen. Eine Zeit mit neuen Erwartungen, aber auch Pflichten bricht an, die einen möglicherweise bedrücken und verunsichern kann. All die letzen Jahre verbrachte man metaphorisch gesehen in einer Schutzhülle, die einen vor Unannehmlichkeiten der Zukunft beschützte, die jetzt geplatzt ist.

All die Gedanken und Bedenken sind jedoch kein Grund völlig zu verzweifeln. Wir werden unseren Weg gehen, wir werden fallen, wir werden aufstehen, wir werden wachsen, wir werden uns weiter entwicklen. Wir alle haben unser Bestes gegeben, um in eine vielversprechende und erfolgreiche Zukunft zu starten, die wir jetzt erst richtig beginnen.

Schaut positiv in die Zukunft!

Music was my first love…

Music was my first love….and it will be my last,
Music of the future and music of the past

Diese Textzeilen aus John Miles Klassiker „Music“ passen zum musikalischen Abend, der am Donnerstag, den 11. Mai an der Alfred-Delp-Schule in Dieburg stattgefunden hat.

Die Liebe zur Musik war sowohl auf Seiten der mitwirkenden Schülerinnen und Schülern als auch auf Seiten der beiden Musiklehrerinnen Frau Schneider und Frau Müller, die dieses Schulkonzert initiiert haben, spürbar. Der Musikkurs der Jahrgangsstufe Q2 (Leitung Frau Schneider), der Musik-Leistungskurs der Jahrgangsstufe Q4 sowie die Stimmbildungs-AG (beide unter der Leitung von Frau Müller) zauberten, trotz Abitur- oder Klausurenstress, ein kurzweiliges und buntes Programm rund um die Noten. So konnten sich die Zuhörer von Brahms bis One Republic inspirieren lassen. Neben zahlreichen Ensemble-Darbietungen standen auch Solisten im Rampenlicht. Schade, dass die zahlreichen Stunden des Übens, des Texte und Partituren Auswendiglernens sowie des Stimmeölens nicht noch mehr Menschen in die Aula der Schule lockte.

Es folgen einige Impressionen des Schulkonzertes:

Musikkurs Q2 Schneider
Den Abend eröffnet hat der Musikkurs Q2 mit den Liedern:
„Hallelujah“ (Leonhard Cohen),
„Never give up“ (Sia),
„Griechischer Wein“ (Udo Jürgens)

Im Anschluss luden drei Solisten am Klavier die Zuhörer zum Träumen ein:

Sofie Vogel
Sophie Vogel mit „Goodbye“ von A.P.Kaczmarek
Isabelle Wistuba
Isabelle Wistuba mit „Primavera“ von Ludovico Einaudi

Johannes
Johannes Scharna mit „Una Mattina“ von Ludovico Einaudi
und der Titelmusik aus dem Film „Forrest Gump“ (Alan Silvestri)

Den ersten Teil beendete die Stimmbildungs-AG. Auch nach der Pause durften die Mädchen und der Junge ihr Können noch einmal zeigen:

Stimmbildung
Zu hören war von ihnen:
„Halleluja“ (K. Oshrat / S. Orr),
„Amazing Grace“ (John Newton, Susanne Müller),
„The Rose“ (A. McBroom, Norbert Müller),
„We are marching“ (Zulu Song, Doreen Rao),
„Yesterday“ (J. Lennon, P. McCartney)

 

Nach der Pause zeigte der Musik-LK von Frau Müller, was sie in den letzten beiden Jahren gelernt haben.

LK Q4
Ihr Lied des Abends war:
„Cups“ von T. und M.A. Carter, L. Gerstein

 

Auch im zweiten Teil des Schulkonzertes durften Solistinnen ihre musikalischen Fähigkeiten zeigen.

Jasmin
Den Anfang machte Jasmin Fritsch. Sie spielte den Klassiker von Simon & Garfunkel „The Sound of Silence“ mit der Querflöte.

Am Ende ihrer Schulllaufbahn können die Schülerinnen und Schüler des Musik-Leistungskurses eine Klausur durch eine praktische Arbeit ersetzen. Wie sich diese anhören können, zeigten den Zuhörern exemplarisch zwei Schülerinnen.  Den Anfang machte Celine Schönberner, gefolgt von Aylin Ormanli.

Celine
Celine Schönberger singt Johannes Brahms „Wiegenlied“ op.49 Nr.4

Aylin
Aylin Ormanli gibt Franz Schuberts „Liebhaber in allen Gestalten“ zum Besten.

 

Den Schlussakkord setze die Schulband mit drei modernen Pop-Songs:
Schulband
„Shape of you“ (Ed Sheeran),
„Counting Stars“ (One Republic)
„Mercy“ (Shawn Mendes)

Großes Finale:
Akteure

 

Vegane Brownies

Wem von uns gelüstet es nicht ab und zu mal nach etwas Schokolade ?

Genau, Niemandem! Weshalb ich heute ein veganes Brownie Rezept für euch habe, falls mal wieder der Kleine oder doch etwas größere Schokoladen Heißhunger kommt.

Ihr benötigt:

  • Eine Banane
  • 60gr Mandelmehl
  • 70gr Dinkelmehl
  • 2 Eßl. Back Kakao
  • 1 Tl. Backpulver
  • 15ml Flüssigsüße
  • 150ml Sojamilch
  • (Eine 20×20 cm große Backform)

 

Zunächst müsst ihr die Banane mit einer Gabel zerquetschen, um anschließend die anderen feuchten Zutaten hinzugeben zu können. Im Anschluss die trockenen Zutaten langsam beifügen und stetig mit einem Schneebesen die Masse zu einem Glatten Teig verrühren. Ist der Teig gut verrührt, muss dieser nur noch in einer eingefetteten Backform für etwa 30 Minuten bei 165 Grad Umluft in den Backofen. Nach dem Backen in mundgerechte Stücke schneiden und am besten noch warm genießen.

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Populismus oder: die Sache mit der Meinungsmache

Populismus, ein schönes Wort.

Was ist Populismus?

Der Duden definiert Populismus als eine „von Opportunismus geprägte, volksnahe, oft demagogische Politik, die das Ziel hat, durch Dramatisierung der politischen Lage die Gunst der Masse (…) zu gewinnen“. Also ein lautes Beschweren über die Regierung und ihre Politik mit dem Ziel die Aufmerksamkeit der breiten Menge zu erreichen.

Eine Strategie, die heute überall in der Welt genutzt wird. Seien es die rechtspopulistischen Aussagen der AfD-Politiker zur Flüchtlingsfrage oder ein Bernie Sanders, der sich gegen die Millionäre des Landes äußert, um die amerikanische Mittelschicht als Unterstützung im Wahlkampf zu gewinnen.

Populismus war, ist und wird auch immer präsent in der Politik sein. Es ist nun mal immer noch leichter Worte zu unterstützten, anstatt sie selbst auszusprechen.

„Endlich sagt es mal einer!“

Ein Satz, den man häufig hört. Ja, endlich spricht einer das aus, was alle denken! Ist es nicht so? Nein, nicht ganz richtig. Es ist eher so: endlich spricht einer etwas an und man nickt bekräftigend, weil man nicht weiß, was man sonst tun soll.

Es wäre eine Lüge zu behaupten, dass die meisten, die bestätigend nicken, wirklich eine Ahnung davon haben, was genau der Mensch da vorne meint und was alles mit dem Thema zu tun hat, das angesprochen oder eher angeprangert wird.

Es ist laut, viele glauben es, also muss es gut sein.

Dieser Gedankengang findet meist unterbewusst statt. Viele würden jetzt widersprechen und versichern, dass sie sich eingehend mit der Politik und dem Thema auseinandergesetzt haben bevor sie zustimmen. Doch sind wir mal ehrlich: wer hat schon Zeit und Lust sich so weit in etwas reinzuarbeiten, bis er sich selbst als Experte bezeichnen kann, der alle Standpunkte betrachtet und sich schlussendlich festgelegt hat?

Es ist nicht schlimm, nicht alles zu wissen, trotzdem sollte man vorsichtig sein, bevor man sich einer Seite anschließt und versucht den „anderen“ durch schlagfertige Argumente den Wind aus den Segeln zu nehmen. Eine Sache, die – genauso wie der Populismus – weit verbreitet ist.

„Wir und die Anderen!“

Es gibt nichts dazwischen. Keine geteilte Meinung, sondern nur zwei Fronten, die sich auf äußerste verbal und manchmal auch physisch bekämpfen, um ihre eigene Meinung durchzusetzen. Eine Art Zweifrontenkrieg, der in dieser Form nicht nötig ist.

Wir haben verlernt zu diskutieren, uns mit anderen Meinungen auseinanderzusetzen und uns so den eigenen Standpunkt festzulegen.

Meinungen werden gemacht und nicht erschlossen. So geht das schon seit Jahren und trotz, dass der Begriff Meinungsmache existiert und nur allzu gerne benutzt wird, ändert sich nichts.

Über fremde Standpunkte wird die Nase gerümpft, bevor man sie als gefährlich und schlecht bezeichnet, anstatt sie wahrzunehmen und zu reflektieren.

Man muss sie nicht gleich vertreten, doch eine gewisse Toleranz kam man erwarten, egal wie stark das gegen die eigenen Prinzipien verstößt. Jede Meinung ist irgendwie nachvollziehbar, auch wenn sie einem vielleicht nicht gefällt.

Und genau aus diesem Grund sollten wir auch genau den Leuten zuhören, die einen anderen Kurs fahren.

Also warum tun wir es dann nicht? Warum ist diese eine Partei in der Alfred-Delp-Schule egal in welcher Form nicht willkommen?

Die AfD wird kontrovers diskutiert, dennoch ist sie wichtig für die deutsche Parteienlandschaft und somit auch für die zukünftige Politik der Deutschen Bundesrepublik, ob es einem gefallen mag oder nicht.

Trotzdem ist die Abneigung gegen die AfD in der ADS deutlich spürbar: Die Schule soll nicht mit der Partei in einem Satz stehen, auf der Podiumsdiskussion sind die etablierten Parteien anwesend und die AfD, um nur ein paar Beispiele zu nennen.

Die einzig greifbaren Argumente gegen die AfD an der Schule wären zum einen die „Schule ohne Rassismus“ als wichtiges Element im Alltag an der Dieburger Schule und zum anderen, dass man die Schüler vor dieser populistischen Meinungsmache schützen müsse.

Das erste ist verständlich. Die AfD ist nun mal rechtspopulistisch. Politiker der Partei äußern sich auf Sozialen Medien feindlich gegenüber Minderheiten. Als antirassistische Schule muss man sich davon distanzieren.

Doch beim zweiten Argument stellt sich die Frage, ob diese Maßnahme wirklich so gut ist, wenn man bedenkt, dass man mit der Missbilligung einer solchen Partei ebenfalls Einfluss auf die politische Meinungsbildung der Schüler nimmt. Egal wie gut man es auch meinen mag, die Schüler sollen doch selbst einen politischen Standpunkt finden. Zumindest arbeitete man doch bisher darauf hin. Schüler sollen die eigenen Meinungen, durch das abwägen der Pro und Contra-Argumente, erschließen lernen, ein Weg, den man tagtäglich in Form von Erörterung – mehr oder weniger – ordentlich auf leeren Blättern notiert.

Und genau dieses Erörtern geht doch nur, wenn man alle Seiten kennenlernt und genug Informationen hat, um sich auf die für einen persönlich richtige Seite festzulegen.

Ist es also letztendlich nicht wichtiger, dass junge Menschen in Kontakt mit Populismus geraten, um ihn zu erkennen?

Schlussendlich ist wohl zu fragen, was wichtiger ist: die Schüler vor „falschem“ Gedankengut von vorneherein zu schützen oder ihnen zu zeigen, wie sie sich schützen können?

Informationstag am 21. Januar 2017

Unsere Fotografin Valerie Boudais hat mit ihrer Kamera ein paar Eindrücke des Info-Tages an der ADS festgehalten:

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Der erste Auftritt der Schulband. Von Nervosität keine Spur.

Band5

Band4

Sie waren an diesem Tag ein Publikumsmagnet:

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Was die Alfred-Delp-Schule außerhalb des Unterrichts noch zu bieten hat, davon konnten sich die Gäste an den vielen Ständen ein Bild machen.

Delf
Wer Spaß an der französischen Sprache hat, kann das DELF Sprachzertifikat erwerben.

 

Cambridge
Wer sein Englisch verbessern möchte, dem stehen die Wege für ein Workshop in Cambridge offen.

 

Robotik
Wer es lieber technisch mag, für den ist mit Sicherheit die Robotik-AG die beste Wahl.

 

PhiloStand
Oder doch lieber der Frage „Was kann ich wissen?“ philosophisch nachgehen, dann solltet ihr das Zusatzfach „Philosophie“ belegen.

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Inwieweit kann ich mich auf meine Sinne verlassen? Hier wurde der Test gemacht.

 

MINT
Oder verlasst ihr euch lieber auf die Naturwissenschaften? Dann seid ihr bei der Chio-AG und den MINT-Fächern genau richtig.

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Hier wurden alle Fragen rund um die Chemie beantwortet.

 

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Natürlich durfte auch Werbung in eigener Sache nicht fehlen. Über Verstärkung in unserem Team würden wir uns sehr freuen!

 

Über die bildlich festgehaltenen Info-Stände hinaus, gab es noch Informationen über den Russland- sowie Polenaustausch, die Berufsorientierung, Schule ohne Rassismus, die Unicef-AG, die die Besucher mit Kaffee und Kuchen verwöhnte, und das B-Team.
Frische Hot Dogs vertrieben den Hunger am Stand des diesjährigen Aktionskomitees.

Überbackener Eisbergsalat mit selbstgemachtem Knödel

Zutaten:

750 g Pellkartoffeln, geschält
1 Eisbergsalat5 Tomaten
1 Mozarella
Gewürze

 

Und so geht´s:

Eisbergsalat in Streifen schneiden und in eine Auflaufform geben.

Diesen mit Tomatenscheiben bedecken und darauf Mozzarella Scheiben legen.

Aus Zitronensaft, weißem Balsamico Essig (dunkler Essig geht auch), Salz, Pfeffer und etwas italienischer Kräutermischung eine Salatsauce herstellen und diese über den Salat geben. Darüber etwas Olivenöl träufeln.

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Bei 180 Grad im Backofen kurz überbacken (nur solange, bis der Käse geschmolzen ist)


Knödel   

Die Pellkartoffeln reiben und mit einem Ei, Salz und Muskat verrühren.

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Einen Mozzarella in ganz kleine Stücke schneiden und mit Thymian vermengen.

Nun aus der Knödelmasse (der Pellkartoffelmasse) immer so viel abnehmen, damit es später einen Knödel ergibt.

Diese Masse platt drücken und in die Mitte einen guten Teelöffel von der Käsemischung einfüllen. Anschließend die plattgedrückte Knödelmasse mit der Käsemischung zu einem runden Knödel formen, sodass der Käse in der Mitte verschwindet. Im Anschluss ca. 20 Minuten kühl stellen.

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In heißem Wasser die Knödel zum Kochen bringen, Herd auf niedrige Stufe stellen und gut 15 Minuten ziehen lassen.

Wer mag, kann über die Knödel noch ausgelassene Zwiebelringe geben.

Guten Appetit  !!!

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Pancakes

Endlich sind Weihnachtsferien und was bedeutet das ? Genau ! Es ist Zeit für richtig gutes Essen, weshalb ich heute ein einfaches Pancake Rezept für euch habe, um an einem schönen Wintertag eurer Familie und euch selbst etwas Gutes zu tun.

Für eine Portion (6 Stück) benötigt ihr:

  • 40gr Buchweizenmehl bzw. Mehl eurer Wahl
  • 50gr Mandelmehl
  • 1 Ei
  • 60ml Wasser
  • 3 Tropfen Vanille Aroma
  • 1/2 Tl. Zimt
  • 1 Eßl. Öl
  • Als Topping z.B Beeren,Erdnussbutter, Banane und Schokoladen Drops

Zunächst gibt man die trockenen Zutaten in eine Schüssel sowie anschließend die flüssigen Zutaten und verrührt diese bis der Teig leicht vom Schneebesen fließt. Dann können die Pancakes schon gebacken werden bis sie gold braun geworden sind, je nach Größe variiert am Ende die Anzahl der Pancakes die ihr aus dem Rezept gebacken bekommt. Jetzt nur noch mit den Toppings eurer Wahl servieren und genießen…

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Warum wir mit der AfD reden müssen

Die „Alternative für Deutschland“, wie sie sich selbst nennen, sind offen nationalkonservativ, gar rechtspopulistisch eingestellt. Mein Gespräch mit einer ihrer Vertreter wurde nach der Veröffentlichung von einigen kritisiert. Die Alfred Delp Schule dürfe nicht in einem Atemzug mit der AfD genannt werden. Es wurde gemutmaßt, Schüler würden Wahlkampf für diese Partei betreiben und wollen nun auch den Rest der scheinbar leichtgläubigen Schülerschaft mitreißen.

Es ist unbestreitbar wichtig Kritik zu äußern. Diese sollte aber auf dem Fundament der Information stehen.
Ich wusste, dass es riskant ist, einen Politiker einzuladen, der offen Teil einer rechtspopulistischen Partei ist.
Wie verhindere ich, dass die Plattform, die ich biete, als Möglichkeit genutzt wird, um zu leugnen und sich als den besorgten Retter der Nation darzustellen? Ich habe versucht, mich so gut wie möglich vorzubereiten, Aussagen und Standpunkte zu finden, die sich nicht relativieren lassen.
Ich hätte bessere Fragen stellen, umfangender recherchieren, an anderen Stellen nachhaken können.

Sicher.

An dem Tag des Interviews aber, trat kein flammenwerfender Dämon mit eingebranntem Hakenkreuz auf der Stirn durch die Tür. Stattdessen begrüßte mich eine nett lächelnde, zierliche Frau, die mir freundlich die Hand schüttelte.
Eine Frau wie ich sie schon oft gesehen hatte.
In der Kassenschlange bei Aldi, in der Nachbarschaft, im Restaurant am Nebentisch.
Sie ist Vertreterin einer Partei, die mir Angst macht.
Sie ist Vertreterin einer Partei, die mir und meinen Freunden Rechte nehmen will.
Ich musste mit dieser Frau reden, versuchen sie zu verstehen.
Deshalb entstand ein Gespräch, das alles andere als unkritisch war.
Wir haben über vierzig Minuten miteinander gesprochen. Lange nach dem verabschiedenden Händedruck am Haupteingang der Schule, habe ich darüber nachgedacht, was Bärbel van Dijk in dieser Dreiviertelstunde gesagt hat. Vielleicht, so hoffe ich, tut sie das auch.
Ich glaube, es ist in der heutigen Zeit enorm wichtig, miteinander zu sprechen. Wir leben in Blasen, hermetisch abgeriegelten Mikrokosmen. Wir sind uns sehr sicher, die Wahrheit für uns gepachtet zu haben. Und auch wenn wir uns als tolerant und fortschrittlich beschreiben, grenzen wir aus. Sorgfältig selektieren wir den Inhalt unserer persönlichen Blase.
Zu schnell wird kategorisiert in „Uns“ und „Die“.
Uns, die demokratieliebenden Deutschen und Die, die dummen Trump wählendenden Amerikanern.
Uns, die Bildungsbürger und Die, die rassistischen AfD Wählern. Es reicht nicht mehr zu wählen und total liberal zu sein, um unsere Demokratie zu schützen. Wir müssen offen sein. Wir müssen auf die Ausländerfeinde, Schwulenhasser und Demagogen zugehen, sie aufnehmen. Das heißt nicht, dass wir ihre Meinung annehmen sollen, vielmehr ist es unsere Aufgabe, eine Alternative aufzuzeigen. Wenn wir das nicht tun, geben wir auf, woran wir glauben. Schließlich werden wir merken, dass unsere Arroganz nicht nur falsch, sondern vernichtend war. Aber dann ist es zu spät. Dann nämlich wird Europa ein anderes sein. Marine Le Pen, Norbert Hofer, Frauke Petry, Geert Wilders und die gerade erstarkenden rechtsextremen Parteien in Polen, Dänemark, Griechenland, Norwegen, Ungarn, Italien, Belgien, Finnland und Großbritannien werden es bis zur Unkenntlichkeit entstellt haben.
Es mag wahnsinnig pathetisch klingen und ist vielleicht naiv. Trotzdem glaube ich, dass unsere wichtigste Waffe der Verstand ist. Wenn wir diesen nutzen, um einsichtig, tolerant und frei zu sein, frei zu bleiben, dann haben wir eine Chance.

Hygiene ist was Anderes

Wir schreiben den 1. Dezember 2016, es ist kalt und immer noch dunkel, als die ersten Schüler der Alfred-Delp-Schule das Atrium betreten. Der Weg führt primär in die Richtung der Vertretungspläne, um zu überprüfen, ob man sich an diesem Morgen nicht grundlos aus dem warmen Bett gekämpft hat.

Der zweite Blick gilt dann meist der Ansammlung an roten Sofas unweit der Spinde. Doch an diesem Morgen stimmt etwas nicht an dem Bild. Das geordnete Chaos an Stühlen, Tischen und Polstermöbeln, das sonst immer um diese Uhrzeit – ca. 20 Minuten vor Unterrichtsbeginn – herrscht, existiert nicht. Auch den sonst recht sauberen Boden zieren Dinge, die üblicherweise am vorherigen Tag hätten verschwinden sollen, wenn der Ordnungsdienst gewissenhaft seinen Job erledigt hätte. Was er augenscheinlich nicht getan hat, es sei denn, jemand hatte es in der vorigen Nacht für eine großartige Idee gehalten, in die Schule einzubrechen und das Atrium mit Brottüten, Essensresten und leeren Plastikverpackungen zu dekorieren. Es ist schließlich Dezember, da kann ein bisschen Schmuck nicht schaden, egal wie ausgefallen er sein mag.

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Spaß beiseite. Die Alfred-Delp-Schule wirbt regelmäßig für die Mülltrennung und das gewissenhafte Verhalten gegenüber der Umwelt. Jede Müllsorte hat eine eigene Farbe und alle Tutorien müssen durch den sogenannten Ordnungsdienst einen Beitrag an der Sauberkeit der Schule leisten. Eine Regel, die ihre Daseinsberechtigung hat, egal wie unwillig der Schüler sich ihr unterordnet und die verlangte Arbeit mehr oder weniger motiviert erledigt. Es ist durchaus nichts Reizvolles daran, alte Salamischeiben und Bananenschalen vom Boden aufzulesen, anstatt nachhause zu fahren. Also kann man durchaus das Chaos an diesem Tag der mangelhaften Arbeit des eingeteilten Ordnungsdienstes zuschreiben, dennoch darf man nicht vergessen, wer diesen Müll überhaupt zu verantworten hat! Nur weil es jemanden gibt, der den Müll am Ende des Schultages wegräumt, heißt das nicht, dass man sich wie ein wildes Tier verhalten muss, das ohne Rücksicht auf Verluste seinen Instinkten nachgeht und die Umwelt dermaßen verwüstet hinterlässt.

Es ist wirklich nicht unüblich, wenn etwas von dem Pausenbrot unbemerkt zu Boden fällt, sodass man ein bisschen Müll zurücklässt, wenn man sich zum Unterricht aufmacht, dennoch kann es nicht möglich sein, dass das Atrium einer Oberstufe, in die üblicherweise nur Leute gelangen, die den korrekten Gebrauch einer Mülltonne kennen, so dermaßen unhygienisch ist. Süßigkeitsverpackungen, angebissene Brote, zusammengeknüllte Tüten und Schalenreste, alles Dinge, die im eigenen Haushalt sofort in der Tonne verschwinden, sobald sie nicht mehr zu gebrauchen sind. Wieso also nicht in der Schule?

Im unmittelbaren Umkreis der Sofalandschaft gibt es mindestens 6 – wenn nicht sogar mehr – Mülleimer, die gefahrlos benutzt werden können, wenn man sich die Mühe macht und sich von seinem Platz erhebt. Wem das zu anstrengend ist, der hat die Möglichkeit den Müll bis zur Ende der Pause aufzuheben und ihn anschließend in einen der Mülleimer, die in ausnahmslos jedem Klassenraum vorhanden sind, zu verstauen. Warum es einigen trotz alledem so schwer fällt, diese Möglichkeiten der Müllentsorgung in Betracht zu ziehen und stattdessen ihre unbrauchbaren Überreste des Pausenbrotes einfach auf den Boden fallen lassen, ist und bleibt wohl ein Rätsel.